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Saunapaneele für Hotels und Spas | Lauta.fi

Geschrieben von Juho Kallonen | 01.11.2026, 16:29:30

Eine Sauna in einem Hotel, Spa oder Ferienresort ist viele Stunden am Tag heiß, und auf ihren Bänken sitzen in einer Woche mehr Menschen als in einer privaten Sauna in einem Jahr. Deshalb lohnt es sich, Holzart, Profil, Oberflächenbehandlung und Pflegeplan der Innenverkleidung bereits in der Planungsphase gemeinsam festzulegen. Dieser Ratgeber beantwortet die Fragen, die uns Bauherren, Architekten und Saunabauer am häufigsten stellen.

Was unterscheidet eine Hotelsauna von einer privaten Sauna?

In einer Sauna im Gastgewerbe wird das Holz aus drei Gründen besonders beansprucht:

  • Betriebszeiten. Die Sauna kann den ganzen Tag oder sogar durchgehend beheizt sein. Temperatur und Luftfeuchtigkeit ändern sich bei jedem Aufguss schnell.
  • Reinigung. Die Oberflächen werden häufiger gereinigt als zu Hause. Die Oberfläche muss das Waschen vertragen, und das Holz muss schnell trocknen.
  • Erscheinungsbild. Die Sauna muss Jahr für Jahr sauber und gepflegt aussehen, und dieselbe Holzoptik setzt sich oft von den Waschräumen bis in die Lobby fort.

Wählen Sie die Holzart passend zur Nutzung

Holzarten für die Sauna sind harzfrei oder durch die Thermobehandlung entharzt. Sie leiten Wärme langsam, sodass die Oberfläche auf der Haut nicht zu heiß wird.

  • Fichte ist eine helle, preiswerte Standardwahl für Saunawände und -decken. Ein Saunaschutz schützt sie vor Feuchtigkeit und Schmutz.
  • Espe und Erle sind harzfreie Laubhölzer. Espe ist fast weiß und sehr gleichmäßig, Erle hat einen warmen, rotbraunen Ton.
  • Thermobehandelte Holzarten wie Thermokiefer, Thermoespe, Thermoerle und thermobehandelte Radiata-Kiefer sind formstabil und dunkel. Die Thermobehandlung erfolgt bei hoher Temperatur mit Wasserdampf und entzieht dem Holz das Harz.

Durchgehend beheizte Sauna: Thermoespe ist für eine durchgehend beheizte Sauna nicht geeignet. Wählen Sie stattdessen Thermoerle – ihr Farbton ähnelt der Thermoespe – oder thermobehandelte Radiata-Kiefer, die wir in einem breiten Sortiment anbieten.

Thermobehandelte Radiata-Kiefer: Frisch verbaute Radiata-Kiefer kann anfangs stark riechen. Lüften Sie die Sauna gut, bevor Sie sie für Gäste öffnen; der Geruch verfliegt.

Vermeiden Sie unbehandelte Kiefer. Wenn sich die Oberfläche erwärmt, tritt Harz aus.

In unserer Eignungstabelle der Holzarten sehen Sie, welche Holzart für welche Räume geeignet ist.

Profil und Richtung bestimmen die Optik

Schmale Paneele erzeugen eine rhythmische Fläche, breite Paneele eine ruhige. Sie können verschiedene Breiten und Holzarten im selben Raum kombinieren. Ein Leistenpaneel sieht aus wie einzelne Leisten, wird aber wie ein Paneel montiert. Das beschleunigt die Verkleidung großer Flächen wie Decken.

Das Profil bestimmt, wie Licht und Schatten auf die Fläche fallen.

Paneele lassen sich waagerecht, senkrecht oder diagonal verlegen, und Sie können die Richtung innerhalb einer Fläche wechseln. Verlegen Sie Paneele an der Decke in Lichtrichtung, dann fallen die Fugen weniger auf.

Diagonal, senkrecht oder waagerecht – die Richtung verändert die Wirkung des Raumes.

Werkseitige Oberflächenbehandlung spart Zeit auf der Baustelle

Bestellen Sie die Paneele für ein großes Projekt bereits oberflächenbehandelt. Wir behandeln das Holz in unserer eigenen industriellen Lackiererei direkt nach dem Hobeln, wenn die Oberfläche offen ist und die Behandlung gut aufnimmt.

  • Saunaschutz hilft Saunaoberflächen, hohe Temperaturen und Feuchtigkeit zu vertragen, und erleichtert die Reinigung. Er ist auch farbig erhältlich.
  • Lasur gibt dem Holz einen Farbton, lässt die Maserung aber sichtbar. So setzen Sie denselben Ton in Umkleiden und Lobby fort.
  • Auch Federn und Kanten werden behandelt. Wenn das Holz in der Trockenzeit schwindet, entstehen an den Fugen keine unbehandelten Streifen.
  • Eine gleichmäßige Oberfläche im ganzen Projekt. Unter kontrollierten Bedingungen erhält jedes Paneel dieselbe Behandlung, sodass der Farbton von Etage zu Etage gleich bleibt.

Wir behandeln Lose von mindestens 500 Metern, was zu den Mengen von Hotel- und Spa-Projekten passt. Für Räume außerhalb der Sauna wie Flure und Lobbys können strengere Brandschutzanforderungen gelten. Mit einer Brandschutzbehandlung erreicht eine Holzoberfläche die Brandklasse B-s1, d0 – die höchstmögliche Klasse für Holzbauprodukte. In der Sauna selbst kann keine Brandschutzbehandlung eingesetzt werden, da es kein für Saunabedingungen geeignetes Brandschutzprodukt gibt.

Werden Paneele vor der Montage behandelt, erhalten auch die Federn eine Behandlung.

Eine Holzoptik von der Sauna bis zur Lobby

Wenn Sie dieselbe Holzart in Sauna, Waschräumen und Lobby verwenden, verbinden sich die Räume auf natürliche Weise. In der Sauna werden die Paneele mit Saunaschutz oder Paraffinöl behandelt, in trockenen Räumen mit Lasur oder deckender Farbe. Stimmen Sie die Bänke auf Farbton, Breite und Richtung der Wandpaneele ab. Bankbretter und Leisten derselben Holzart eignen sich auch für Bänke, Regale und andere Möbel.

Beispielkombinationen:

Montage für starke Beanspruchung

  • Lassen Sie die Paneele akklimatisieren – vor der Montage 1–2 Wochen im Montageraum bei etwa +20 °C und 40–60 % relativer Luftfeuchtigkeit. Nassarbeiten wie Spachteln und Fliesenlegen erhöhen die Luftfeuchtigkeit; lagern Sie die Paneele währenddessen nicht im selben Raum.
  • Lassen Sie einen Lüftungsspalt zwischen Paneelen und Dampfsperre. Lassen Sie unten an der Wand einen kleinen Spalt und verzichten Sie am Übergang von Wand zu Decke auf Leisten, damit die Luft hinter den Paneelen zirkulieren kann.
  • Berücksichtigen Sie das Arbeiten des Holzes. In der Sauna arbeitet Holz stärker; lassen Sie daher etwa 15 mm Abstand zwischen Paneel und angrenzender Wand.
  • Montieren Sie waagerechte Paneele mit der Feder nach oben, damit keine Feuchtigkeit in die Nut gelangt.
  • Verwenden Sie Edelstahl-Befestigungsmittel – unabhängig von der Holzart. Befestigen Sie thermobehandelte Paneele mit einem Druckluftnagler, damit sie nicht spalten.
  • Befestigen Sie die Bankträger an den Wandlatten oder an zusätzlichen Trägern hinter den Paneelen – niemals nur an der Verkleidung.
Die Latten verlaufen immer rechtwinklig zu den Paneelen, mit höchstens 600 mm Abstand.

Pflege bei starker Nutzung

Eine Sauna, die gut trocknet, hält am längsten. Schulen Sie Ihr Personal in diesen Routinen:

  • Trocknen Sie die Sauna nach jeder Nutzungsphase. Lassen Sie den Ofen mindestens 30 Minuten eingeschaltet, bei geschlossener Tür, geöffnetem Abluftventil und laufender Lüftung.
  • Spritzen Sie die Wände nicht täglich ab. Reinigen Sie die Paneele je nach Nutzung – bei hoher Auslastung häufiger. Verwenden Sie einen milden Saunareiniger und eine weiche Bürste in Faserrichtung. Verwenden Sie keine chlorhaltigen Mittel und keinen Hochdruckreiniger.
  • Erneuern Sie die Oberflächenbehandlung rechtzeitig, am besten jährlich. Fichte, Espe und Erle: Saunaschutz oder Paraffinöl. Thermobehandelte Holzarten: Paraffinöl.
  • Behandeln Sie die Bänke mit Paraffinöl oder Saunawachs. Bänke in einer stark genutzten Sauna brauchen häufiger eine Behandlung.
Wenn die Sauna nach der Nutzung trocknet, bleibt das Holz jahrelang schön.

Checkliste für Planer

  • Wird die Sauna durchgehend beheizt? Dann wählen Sie die Holzart entsprechend.
  • Welche Holzart und welcher Farbton setzen sich von der Sauna in Waschräume und Lobby fort?
  • Profil, Breite und Richtung für Wände und Decken.
  • Werkseitige Behandlung: Saunaschutz, Lasur, Brandschutzbehandlung für Räume außerhalb der Sauna.
  • Menge plus 10–15 % Verschnittzuschlag.
  • Befestigungsmittel, Lüftungsspalte und Bankträger.
  • Pflegeanleitung für das Personal.

Sprechen Sie mit unserem Vertrieb

Wir liefern Holz für sichtbare Oberflächen an Bauunternehmen, Saunabauer und Planer in Finnland und im Ausland. Wir senden Muster von Holzarten und Oberflächen und helfen Ihnen bei der Mengenberechnung. Kontaktieren Sie unseren Vertrieb oder blättern Sie im Produktkatalog. Unser Onlineshop ist auf Englisch verfügbar.